Der Hauptgeschäftsführer des saarländischen Arbeitgeberverbands ME Saar, Malter, hat den Tarifabschlüss für die Metall- Elektrobranche in Baden-Württemberg als zu hoch kritisiert. Malter sagte dem SR, es sei nicht absehbar, ob die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin so gut bleibe. Die 4,3 Prozent mehr Lohn seien daher ein Risiko für die Unternehmen. Der Vorsitzende der IG Metall Völklingen, Hiry, sagte dem SR, mit der Erhöhung sei es gelungen, den Beschäftigten eine Lohnsteigerung oberhalb der Inflation zu erkämpfen.
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Der Tarifstreit in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie ist beigelegt. Die Gewerkschaft IG Metall und ide Arbeitgeber einigten sich auf ein Einkommensplus von 4,3 Prozent. Die Verhandelten beschlossen in Sindelfingen eine Vetragslaufzeit von 13 Monaten. Nach IG-Metall-Angaben enthält der Kompromiss auch neue Regelungen zur Leiharbeit und Lehrlingsübernahme. Beide Tarifparteien empfahlen, den Abschluss bundesweit für die rund 3,6 Millionen Beschäftigten der Branche zu übernehmen. Im Saarland wird am Dienstag über den Abschluss verhandelt.
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Der Fraktionschef der saarländischen Linken, Lafontaine, erhält für seine mögliche Rückkehr in die Bundespolitik nicht nur Rückendeckung aus dem eigenen Landesverband. Auch der rheinland-pfälzische Landesverband hat sich am Freitagabend auf einer Regionalkonferenz für ein Comeback Lafontaines als Vorsitzender der Linken im Bund ausgesprochen. Die rund 100 Mitglieder sprachen Lafontaine auf der Veranstaltung einstimmig ihr Vertrauen aus und sicherten ihm Unterstützung zu. Lafontaine selbst nahm an dem Treffen nicht teil.
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